Chirripo-Abenteur, Teil 1 - Sind wir schon dahaa?

13.03. - Um 5:15 Uhr stehen wir am Fusse des Chirripo, auf ca. 1400 Meter. Hochmotiviert, wenn auch etwas verschlafen, beginnen wir den Aufstieg, bis wir nach 200 Metern schweissgebadet trotz Kaelte unsere erste Pause einlegen und uns unserer warmen Klamotten entledigen. Noch weitere 14 Kilometer? Unmoeglich! So kommt es uns zumindest vor. Doch jetzt schon aufgeben waere ja gelacht - weiter geht`s und schon bald werden wir vom ersten Ausblick belohnt!

Die sieben Kilometer zur ersten groesseren Pause erscheinen zwar endlos, doch wir kommen gut voran. Dort angekommen genehmigen wir uns ersteinmal den mitgebrachten Reis, Wasser und Bananen.

Irgendwann heisst es dann wieder aufbrechen, wollen wir doch heute noch oben ankommen. Mit schweren Fuessen machen wir uns auf. Zunehmende Hitze und Hoehe bereiten uns mehr und mehr Schwierigkeiten. Wir brauchen einige Zeit, um unseren Rhythmus zu finden. Wir gehen jetzt zwar langsamer, halten dafuer jedoch konstant unser Tempo - ein Muss fuer unseren holpernden Kreislauf.

Bald wechselt der Regenwald ...

zu Nebelwald, durchzogen von Baumskeletten.

Die letzten Kilometer kaempfen wir uns dann noch durch karge Paramo-Landschaft ...

bis endlich die Huette in Sichtweite rueckt! Grosse Erleichterung macht sich breit!

Fuer heute ist es geschafft. Einziger Kraftakt bleibt noch das Essenkochen, dann geht es gestaerkt um 7 ins Bett. Klappen zu, Licht aus, Beine tot.

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