Costa Rica - Kanada - Indien. Mitten im Herbst bei typisch münchnerischem Matsch-Schneeregen-Drecks-Wetter entscheiden wir uns, in diese drei Länder zu reisen. Logisch erscheint die Route nicht - sogar das Reisebüro fragt zweimal nach - doch gerade das macht für uns den Reiz aus.
196 Tage. Wieso verlassen zwei Mädchen, gerade aus den Kinderschuhen getreten, ihre geliebten Familien und Freunde im schönen München, um auf Reisen zu gehen?
Man kann sich generell zwei Motive für eine solche Reise vorstellen: Flucht oder Suche. Böse Zungen könnten vielleicht behaupten, wir würden vor Entscheidungen davonlaufen (und wenn wir ganz ehrlich sind haben die auch nicht absolut Unrecht), doch denken wir, dass es hauptsächlich die Suche ist, die uns in die Welt treibt. Was sucht man denn auf so einer Reise? Sind es Abenteuer? Besondere Orte? Persönlichkeitsentwicklung in Form von Mut, Gelassenheit, Angstbewältigung, Stärke, Offenheit? Oder einfach das, was einen ausmacht, was man vom Leben will? Sind es Sprachkenntnisse, interessante Menschen oder gar das Glück selbst?
Noch wissen wir nicht genau, was wir suchen und vor allen Dingen was wir finden werden, aber wir werden unsere Erlebnisse hier dokumentieren, um am Ende hoffentlich mehr zu wissen.
In diesem Sinne: Wir mussten uns anfangs schon zamreißen, doch freuen uns schon wahnsinnig aufs Zamreisen!

Permalink (1 Kommentar) Kommentieren
